Beim Sport kommen die besten Ideen. Auf der Suche nach einem perfekten Montag-Abend-Essen kam uns heute zwischen Cross-Trainer und Hantelstange ein simpler wie beliebter italienischer Klassiker in den Sinn: Spaghetti Bolognese.
Da kommen doch gleich Erinnerungen hoch: An Miracoli, an Tomatensauce im ganzen Gesicht (und wahlweise auch noch auf dem gesamten frisch von Mama ausgesuchten Outfit), an pure Glückseligkeit ob dieses Lieblingsessens auf dem Gesicht von gefühlt 98% aller Kinder weltweit.
Ich muss zugeben, dass ich (Julia) erst später auf die Seite der Tomatensaucen-Fraktion gewechselt bin. Als Kind war ich eher zuständig für Restaurantbestellungen á la "Einmal Nudeln ohne alles bitte. Ja, ohne Sauce und auch ohne Grün". Wahrscheinlich habe ich zahllose Kellner nachhaltig traumarisiert, nachdem ich die Nudeln mit ein bisschen Petersilie (die der Koch aus purer Verzweiflung in Anbetracht dieses so ganz und gar nicht ansprechend aussehenden Tellers Spaghetti dann doch darüber gestreut hatte) nicht essen wollte und meine Eltern einen neuen Teller bestellen mussten ... Wir hatten ja gesagt, ja, auch OHNE GRÜN.
Das Originalrezept stammt aus dem norditalienischen Bologna. Und dafür verwendet man – man glaubt es kaum – kein Hackfleisch, sondern Rindfleisch, das am Knochen gekocht und dann heruntergeschabt wird. Der Einfachheit halber bleiben wir trotz allem bei Hackfleisch – die anderen Zutaten des Originalrezepts kommen bei uns aber identisch in den Topf.
Spaghetti Bolognese
für 4 Personen
2 mittelgroße Karotten
2 Stangen Staudensellerie
4 Lauchzwiebeln
600g Cherrytomaten
250ml trockener Weißwein
150ml Gemüsebrühe (instant)
500g Bio-Rinderhackfleisch
500g Spaghetti
frisches Basilikum
Zucker, Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Olivenöl und frischer Parmesan
Dazu gibt es einen Rucola-Tomatensalat mit Granatapfelkernen. Für die Vinaigrette dazu 2 EL Olivenöl mit 3 EL Balsamico Rosso, 1 EL Honig und Basilikum verrühren.
In diesem Sinne: Buon Appetito und viel Spaß beim Ausprobieren!
Jörn und Julia
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